Vitrinenbeleuchtung unregelmäßig

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Moderator: T.Hoffmann

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Mickie65
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Mi, 10.01.07, 18:32

Hallo Zusammen,
ich bin neu hier und zudem noch ziemlicher Anfänger im Bereich Elektonik/LED-Technik.
Versuchsweise habe ich eine Vitrine mit LEDs ausgerüstet um diesen zu beleuchten. Klappt eigentlich ganz gut und der Effekt ist auch super, wenn nicht eine Kleinigkeit stören würde. Die Helligkeit der eingebauten LEDs schwankt, zwar nicht sehr stark, aber doch sichtbar. Das äußert sich so, dass die Helligkeit unregelmäßig (z.B. nach 40 Sekunden) geringfügig ansteigt oder abfällt. Kann ich dagegen irgendetwas tun bzw. woher kommt dieser Effekt :?:
Der Aufbau ist wie folgt:
230 V Steckdose  Zeitschaltuhr (Baumarkt)  nicht stabilisiertes Netzteil 12 V  Konstantstromquelle mit 6 Anschlussmöglichkeiten  5 x 3 LED-Stränge (jeweils LT 329 (5mm, 40 °, 2800 mcd) … an 1 Strang hängen 3 verschiedene LEDs (blau, weiss, rot)
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Pehu
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Mi, 10.01.07, 18:44

Upps, habs übersehen.

Auch von mir, Herzlich willkommen. 8)

Hast du mal probiert, außerhalb der Zeitschaltuhr zu betreiben?
Kannst du uns bitte mitteilen wieviel mA bzw. Ampere dein Netzteil hat?
Zuletzt geändert von Pehu am Mi, 10.01.07, 18:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Ilker21
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Mi, 10.01.07, 18:44

herzlich willkommen im forum :D


ich wüsste aber nciht woran es liegen könnte vll haste nen wackelkontakt oder ist das dauernd so ??

aber wen du ein normales NT nehmen würdest

und dan widerstände dranlöten würdest gebe es keine schwankungen


aber vll wissen die anderen hier mehr :)



mfg ilker21
Andy
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Mi, 10.01.07, 19:05

Das Problem wird (so Denke ich zumindest) dadran liegen, das unser Stromnetz Permanent schwankt.
Dann kommt noch hinzu, was für Verbraucher bei euch in der Wohnung laufen(einschalten des Kühlschranks zum Beispiel kan sehr heftige Schwankungen auslösen)ebenso auch alte Kühltruhen und Durchlauferhitzer.
Dann, Wohnst du in der Nähe eines Industriegebietes?...das Einschalten der schweren Maschienen sorgen ebenfalls für heftigste Schwankungen etc.
Dann kommt noch der Faktor Altbau und dem dazugehörigen alten Leitungen dazu, da diese meist nur sehr Unzureichend für die moderne Elektronik und Elektrischen Anlagen ausgelegt sind.

Dann... du hast geschrieben hast du ein Unstabilisiertes NT dadran hängen, was natürlich der Schaltung den Rest gibt.

Da bringt der Festspannungsregler dann auch nicht mehr sehr viel.

Mein Vorschlag wäre, um diesen Effekt etwas entgegen zu wirken, würde ich ein stärkeres NT nehmen und dann einen recht großen Condensator von mindestens 4700yF dranklemmen, der dann als Puffer den Stromschwankungen entgegenwirkt... danach deinen Festspannungsregler und noch dahinter einen Condensator von mindestens 2000yF.

Damit solltest du dann Ruhe vor den Schwankungen haben.
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norminator85
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Mi, 10.01.07, 19:08

würde da nicht als puffer auch sehr gut ein 12V gelakku gehen muss ja nicht sooo groß sein
Andy
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Mi, 10.01.07, 19:12

Mit solchen Methoden würde ich sehr Vorsichtig sein, weil der Accu nun einmal Permanent der Spannung ausgesetzt ist und somit immer GELADEN wird, was solche Accus nun einmal nicht auf Dauer abkönnen.
Und die Schwankungen würden nicht ausreichen, den Accu auch mal etwas zu Belasten ( Memoryeffekt )also Fakt wäre da nu, das diese Methode äußerst ungeeignet wäre.
Aber Ok...warten wir´s mal ab, was die Anderen dazu Sagen würden.
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Cyberhofi
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Ich glaub da würde man ne ladeelektronik benötigen...

Bei dem Kondensator muss das netzteil aber auch genug strom liefern können ich hab auch so ein problem da dacht ich ich kann das mit kondensatoren lösen hab aber nur ein blinken erreicht weil das netzteil anscheinend immer ausschaltet wenn der strom zu groß wird, ich hab 4200µF dran
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norminator85
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Mi, 10.01.07, 19:15

ein gel akku mit memoryeffekt?????
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Cyberhofi
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JEDER Akku hat nen Memoryeffekt besonders bei der anwedung weil er ja permanent überladen wird
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Sailor
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Do, 11.01.07, 09:35

Das Faden kommt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht von der Primärseite, es sei denn das Netzteil ist zu klein.
Nur dann könnte es durch Überlastung und im Zusammenhang mit der Konstantstromquelle zu diesem Faden kommen.

Nach der Beschreibung der LED-Ketten sehe ich das Problem eher in der Zusammenstellung dieser "LED-Ketten":
… an 1 Strang hängen 3 verschiedene LEDs (blau, weiss, rot)
Hier dürfte eine der Led´s in der Kette entweder in ihrem Grenzbereich laufen (vornehm ausgedrückt :wink: ) oder diese Kombination bringt die Konstantstromquelle durcheinander.

Dazu müsste uns Mickie65 aber die Daten der LED´s bekanntgeben. Hilfreich wären auch die Daten der Konstantstromquelle (evtl. Link) und der aufgedruckten Daten des Netzteiles.
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alexStyles
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Do, 11.01.07, 10:04

Also wenn wirklich blau weiss rot in Reihe geschaltet sind kann das ja nix geben aufgrund der verschiedenen Spannungen der Leds...
blau + weiß würde noch gehen (sag ich einfach mal so :P ) Aber ROT ... nicht
Oder hast du sie garnicht in Reihe geschaltet ???

MfG Alex
Mickie65
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Do, 11.01.07, 10:12

Also, wenn ich das richtig verstanden habe ist das Netzteil eine große Fehlerquelle. Vielleicht sollte ich ein stabilisiertes Netzteil verwenden. Könnt ihr mir ein Netzteil (möglichst preisgünstig) empfehlen, welches für meine Anwendung in Frage kommt? Das jetzige Netzteil liefert übrigens primär 280 mA und sekundär 1000 mA - welcher dieser beiden Werte ist eigentlich relevant?
Mickie65
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Do, 11.01.07, 10:16

Den Tipp mit der roten LED werde ich auch umsetzen, da die 3 verschiedenfarbigen LEDs tatsächlich in Reihe geschaltet sind. Also dann weiss - weiss - blau an einem Strang.
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Sailor
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Do, 11.01.07, 10:25

Durch die nachgeschaltete Konstantstromquelle ist in Deinem Fall das Netzteil nicht Ursache des Problems.

Mit 1000 mA auf der Sekundärseite, und das ist der Strom, der maximal für Deine LED´s zur Verfügung steht, hast Du genügen Reserven. Das ist also der Wert, auf den Du bei der Auswahl Deines Netzteiles achten musst.

Ein Stabilisiertes Netzteil ist natürlich immer besser. Eine Auswahl findest Du hier im Shop.

Dein Problem liegt aber in der Kombination der LED´s oder in der ungleichen Belastung der Konstantstromquelle.

Kannst Du uns dazu etwas sagen. Am Besten wäre ein Link oder die Schaltung.
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alexStyles
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Do, 11.01.07, 10:31

Also netzteil ...
Sicher kann Ich dir da eins empfehlen 8)
Netzteil 800mA 12V leds.de
Ist hier ausm Shop :D
Genug Leistung hat es allemal und ist stabilisiert :wink:
Natürlich würde es sich kaum lohnen nur dieses Netzteil hier zu bestellen aufgrund der Versandkosten von ~5,00€
und das Netzteil kostet ja nur ~4,00€
Aber Ich kann dir versichern wenn du noch ein bisschen mehr mit Leds vor hast und dir direkt noch leds bestellen willst bist hier richtig :wink:
Ansonsten hat Lumitronix auch einige "schöne" Fertigsachen :D

MfG Alex

PS: Juhu Ich hab 3000 Credits GRATIS LEDS Ich komme :mrgreen:
Mickie65
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Do, 11.01.07, 10:40

Bei diesem Netzteil http://www.leds.de/product_info.php?inf ... --12V.html steht nicht dabei, ob es stabilisiert ist oder nicht ... wisst ihr etwas darüber?
Mickie65
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Do, 11.01.07, 10:42

... ups ich war zu langsam mit meiner Frage bzgl. Netzteil - die Antwort hat Alex bereits geposted!
Vielen Dank 8)
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alexStyles
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Do, 11.01.07, 10:46

Jawohl :mrgreen: 8)

MfG Alex

EDIT: Mickie anstatt 2 hintereinander zu schreiben kannst du auch deinen letzten Beitrag "Editieren" und dort etwas hinzufügen oder ähnlich :wink: :D
Mickie65
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Di, 16.01.07, 10:37

Dank Eurer hilfreichen Beiträge sieht die Lösung wie folgt aus:
- Entfernung der roten LED und Ersatz durch eine warmweisse
- Austausch des nicht stabilisierten Netzteils gegen ein stabilisiertes
--> Dann leuchten die LEDs wunderschön regelmäßig! :D
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Mirfaelltkeinerein
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Do, 18.01.07, 14:06

@Mickie65: Eigentlich dürfte das alles nichts gebracht haben (komisch, wenn doch, dann hatte wohl das Netzteil eine Macke), DENN: Wenn in einem Strang die LEDs hintereinander, also in Reihe geschaltet sind, bekommt jede LED den gleichen Strom, die Spannung stellt sich für jede LED automatisch ein. WENN jetzt noch jeder Strang an einer EIGENEN Konstantstromquelle hängt, besorgt die auch noch die STABILISIERUNG, woher die KSQ ihren Saft bekommt, ist voöölig unerheblich, SOLANGE es genug ist (sprich, die Spannung hoch genug ist).
Was allerdings bei unstabilisierten Netzteilen manchmal vorkommt, ist, dass die gleichgerichtete Ausgangsspannung nicht geglättet ist. Je nach dem, wie die KSQ aufgebaut ist, führt das dann zu Störungen.

Eigentlich solltest du ohne weiteres wieder blaue, weiße und rote LEDs in einem Strang verbauen können.
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Sailor
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Do, 18.01.07, 14:23

Wenn Du Dir die Kennlinien der LED´s anschaust, wirst Du feststellen, dass die Kennlinien der blauen (und weißen) LED´s bedeutend steiler sind als die Kennlinie der roten LED´s. Wenn solche Kennlinienkombinationen aufeinandertreffen, kommt eine Schaltung schnell ins schwingen. Diese Eigenschwingung muss dann unterdrückt werden. Deshalb ist die Kombination von Bauteilen (LED´s) mit gleichen Kennlinien wichtig.

Die Konstantstromquelle liefert wohl immer den gleichen Strom. Um dies zu gewähleisten, ist die Spannung jedoch nicht stabil. Eine kleine Spannungserhöhung bewirkt bei den roten LED´s fast nichts, und schlägt daher voll auf die blauen durch. Es kommt zu einer kurzen Versorgung der Schaltung mit einem höherem Strom, die Konstanstromquelle regelt zurück, es kommt zu einer Unterversorgung mit Strom, die Konstantstromquelle regelt hoch ...

Wenn diese Vorgänge zeitlos möglich wären ... :wink:
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Mirfaelltkeinerein
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Do, 18.01.07, 15:15

So eine Schwingung passiert aber, wenn sie denn tatsächlich auftreten würde, nicht mit einer Periode von 40 Sekunden. Das muss was anderes sein. Außerdem bleibt die gemeinsame Kennlinie des gesamten Strangs auch immer schön stetig. Da sollte nichts ins Schwingen geraten.
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